LB-Lehmbausysteme
Lehmputz
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1.000 Quadratmeter Lehmputz für wohngesunden Innenausbau
Innenansicht eines Neubaus mit Wänden, die mit Lehmputz von Leipfinger-Bader verputzt sind, und mehreren Türöffnungen, die in einen Flur führen.

1.000 Quadratmeter Lehmputz für wohngesunden Innenausbau

Ökologischer Neubau: Ein Einfamilienhaus in Furth im Wald wurde jetzt mit Lehmputz von Leipfinger-Bader ausgebaut. Der neu entwickelte Lehmputz als Universal- und Grundputz ließ sich dabei problemlos auftragen. Auf rund 1.000 Quadratmetern entfaltet der Lehmputz seine wärme- und feuchtigkeitsregulierenden Eigenschaften und sorgt für ein wohngesundes, ausgeglichenes Raumklima. Als Anbieter von Systemlösungen lieferte Leipfinger-Bader für dieses Projekt weitere Baustoffe: den Mauerziegel Silvacor in der Wandstärke 42,5 Zentimeter sowie Leichtbau-Rollladenkästen mit integriertem Lüftungssystem. So ist in Eigenplanung durch Bauherr Andreas Kiefl ein Eigenheim entstanden, das im Sinne des ökologischen Bauens errichtet wurde und zudem den KfW-40-Standard erfüllt.

Die Kleinstadt Furth im Wald liegt im Herzen des Bayerischen Waldes, zentral zwischen Nürnberg, München und Prag. Sie ist bekannt als Drachenstadt, denn Deutschlands ältestes Volksschauspiel, der Further Drachenstich, ist weit über die Grenzen Bayerns bekannt. Am Ortsrand gelegen, ist inmitten der Idylle jetzt ein Einfamilienhaus entstanden, das sich insbesondere durch seine ökologischen Baumaterialien auszeichnet – allen voran durch den Lehmputz und die großzügige, moderne Planung. Über zwei Etagen erstrecken sich insgesamt 400 Quadratmeter Wohnfläche. Hinzu kommt eine 75 Quadratmeter große Garage. Besonderes Highlight ist die großzügige Dachterrasse im ersten Stock, die einen ungestörten Blick auf Natur und Umland ermöglicht. Die Gestaltung des Daches erfolgte mittels einer Attika. Innen sichtbar ist sibirisches Lärchenholz, das zusätzlich mit LED-Strahlern akzentuiert wird.

Praktikables Naturmaterial: Lehmputz als Herzstück

Das ökologische Herzstück des Neubaus bilden innovative Lehmbaustoffe von Leipfinger-Bader. Im Mittelpunkt steht dabei der neu entwickelte Lehmputz, der auf dieser Baustelle großflächig verarbeitet wurde. Insgesamt rund 15 Tonnen Lehmputzmörtel lieferte der Systemanbieter auf die Baustelle, sodass im Haus etwa 1.000 Quadratmeter Fläche mit Lehmputz gestaltet wurden. Es handelt sich dabei um Lehmputzmörtel nach DIN 18947 – LPM 0/4 m – S II – 2,0. Dieser Lehmputz wirkt holzkonservierend, feuchtigkeitsregulierend, dampfdiffusionsfähig, wärmespeichernd und wärmeregulierend – klassische positive Eigenschaften des Naturmaterials Lehm. Der Putz besteht aus Natur-Baulehm sowie gemischtkörnigem, gewaschenem oder gebrochenem Sand. „Uns ist es wichtig, zu betonen, dass wir unsere Lehmbaustoffe, wie etwa den Lehmputz, stetig weiterentwickeln, industrialisieren und so für die breite Masse zugänglich machen“, erklärt Thomas Bader, Geschäftsführer von Leipfinger-Bader. „Dazu gehört auch eine optimierte Zusammensetzung und Verarbeitbarkeit auf der Baustelle. Denn am Ende zählt, wie das Produkt in der Praxis performt.“

Anwendung und Verarbeitung im Detail

Für die Verarbeitung des Lehmputzes galt es darauf zu achten, dass der Untergrund den Vorgaben entsprach. Der Untergrund muss fest, sauber, frei von filmbildenden Trennmitteln, ausreichend rau, saugfähig, tragfähig sowie trocken sein, da Lehmputz nur mechanisch haftet. Die erforderliche Wassermenge wurde direkt vor Ort an den Untergrund aus Mauerziegeln, die Verarbeitungsart und die Auftragsstärke angepasst. Diese variiert je nach Situation. Zudem benötigt der Lehmputz – je nach Untergrund und Beschaffenheit – unterschiedliche Trocknungszeiten. Zur Rissvermeidung wird grundsätzlich die Einlage von Armierungsgewebe empfohlen. Bei bestimmten Untergründen empfiehlt sich zudem, den Trocknungsprozess technisch zu unterstützen. Das erforderliche Verarbeitungsequipment ist handelsüblich. Insgesamt konnten die Putzarbeiten mit Lehmputz ohne Unterbrechungen oder Schwierigkeiten im Bauablauf zügig abgeschlossen werden.

Wohngesunder Familienraum durch Lehmputz

Bauherr Andreas Kiefl und seine Familie entschieden sich bewusst für einen Innenausbau mit Lehmputz. Das Naturmaterial ist ein gesunder und nachhaltiger Baustoff, der durch seine feuchtigkeitsregulierende Wirkung für ein sehr gutes Raumklima sorgt. Lehmputz neutralisiert Luftschadstoffe und Gerüche und ist zudem immun gegen Schimmel. Überdies reduziert er das Beschlagen von Fensterscheiben. Nicht zuletzt ist Lehm unbegrenzt verfügbar und wird regional in kleinen Lehmgruben abgebaut. Die kurzen Lieferwege schonen die Umwelt.

Systemlösungen aus einer Hand: Mauerziegel und Lehmputz

Der Silvacor-Mauerziegel von Leipfinger-Bader – gefüllt mit 100 Prozent sortenreinen Nadelholzfasern – bot einen idealen Untergrund für den Lehmputz. In diesem Fall ist eine komplette Austrocknung der ersten Schicht nicht unbedingt nötig, sodass die zweite Schicht schneller aufgetragen werden kann. Dies bedeutet eine spürbare Zeitersparnis auf der Baustelle. Langfristig profitieren die Bauherren von einem massiven Ziegelmauerwerk, das auch ohne zusätzliches Wärmedämm-Verbundsystem problemlos den Standard des KfW-40-Hauses erreicht.

Auch die Rollladenkästen in Leichtbauausführung stammen von Leipfinger-Bader. Sie sind hochwärme- und schallgedämmt sowie selbsttragend, bestehen aus hochverdichtetem geschlossenzelligem EPS und eignen sich für das Energieeffizienzhaus 40 und 40plus. Direkt in den Kasten integriert ist zudem ein intelligentes Lüftungssystem, das zuverlässig für Zu- und Abluft sorgt und von außen nicht sichtbar ist. Lüftungsgeräusche und Luftströme werden durch den Schallschutz und die Geräuschdämmung minimiert.

Der Einsatz von ökologischen Baustoffen wie Lehmputz und Silvacor-Mauerziegeln in diesem Neubau zeigt, wie nachhaltiges Bauen mit modernen Systemlösungen hohe Energieeffizienz und ein gesundes Wohnklima vereinen kann – und sich dabei langfristig als wirtschaftlich erweist.

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Pressekontakt Caterina Bader, CMO

Caterina Bader
CMO

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