Leipfinger-Bader vorgefertigtes Ziegel-Wandelement mit Fenster und Rollldaenkasten integriert.

30 Prozent schneller Bauen: Wie serielle Ziegelfertigteile den Fachkräftemangel abfedern

Leipfinger-Bader beschleunigt mit Ziegel-Wandelementen den Wohnungsbau

Der akute Fachkräftemangel in der Bauwirtschaft stellt eine der größten Herausforderungen der Branche dar. Immer weniger qualifizierte Mitarbeitende stehen für die Umsetzung von Bauprojekten zur Verfügung, was zu Verzögerungen und steigenden Kosten führt. Die serielle Bauweise mit Ziegelfertigteilen bietet hier eine entscheidende Lösung: Durch die wetterunabhängige Produktion und den hohen Vorfertigungsgrad können Bauzeiten um bis zu 30 Prozent verkürzt werden. Dies entlastet die knappen Personalressourcen und ermöglicht eine schnellere Fertigstellung von dringend benötigtem Wohnraum.

Die Bauwirtschaft steht unter zunehmendem Druck, effizienter und kostensparender zu arbeiten – insbesondere angesichts des Fachkräftemangels, der sich weiter verschärfen wird. Laut aktueller Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln zählt das Baugewerbe dabei zu den Branchen mit dem größten Fachkräfteengpass. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet die serielle Bauweise mit Ziegel-Wandelementen von Leipfinger-Bader. Sie reduziert Baukosten, entlastet Personalressourcen und beschleunigt die Amortisation der Investition. Schon während der Bauphase minimiert die Vorfertigung den Logistikaufwand und senkt die Baufeuchtigkeit, was die Bauqualität nachhaltig verbessert. Die Ziegelfertigteile sind zudem bereits werkseitig verputzt, mit montierter Elektrik oder komplett montiertem Fenster erhältlich – ein hoher Vorfertigungsgrad, der den Personalbedarf auf der Baustelle weiter senkt und die saisonale Flexibilität erhöht. Dank der standardisierten Prozesse können die Ziegel-Wandelemente heute bis nach Portugal und in andere europäische Länder geliefert werden – ein Vorteil gerade in Regionen, in denen qualifizierte Fachkräfte und Erfahrung mit modernen, energieeffizienten Bauweisen nur begrenzt verfügbar sind.

Niedrige Betriebskosten

Auf diese Weise lassen sich Einfamilien- und Mehrfamilienhäuser sowie gewerbliche Gebäude oder sogar öffentliche Bauten wie beispielsweise Kasernen errichten, ohne auf die bauphysikalischen Vorteile einer Ziegelwand verzichten zu müssen. Dazu zählt unter anderem die porosierte Struktur, die für ausgezeichnete wärmedämmende und feuchtigkeitsregulierende Eigenschaften sorgt. Das Material beugt der Bildung von Schimmel vor und bringt keine Schadstoffe in die Raumluft. Silvacor-Hochlochziegel von Leipfinger-Bader mit integrierter Nadelholzfaser-Dämmung erreichen bei einer Ziegelwandstärke von 36,5 Zentimetern beispielsweise einen U-Wert von 0,15 W/m²K, wodurch der Heizwärmebedarf erheblich gesenkt wird. So entsteht wohngesunder, energieeffizienter Wohnraum, der förderfähig ist und durch niedrige Betriebskosten punktet. Dank ihrer Langlebigkeit und Beständigkeit von 150 Jahren bleibt bei Massivbauten auch der Sanierungsbedarf gering, was langfristig Ressourcen und Kosten spart. Nicht zuletzt sind Mauerziegel ein Re-Use-Produkt, das sich komplikationslos zurückbauen, recyceln, aufbereiten und wiederverwenden lässt.

Mehr vermietbarer Wohnraum

Wirtschaftliche Auswirkungen bedingt auch der Wohnraumgewinn, den das Bauen mit Ziegel-Wandelementen bietet. So wurde beispielsweise im brandenburgischen Werneuchen eine Wohnanlage im Effizienzhausstandard 40 errichtet. Zum Einsatz kamen Fertigwände aus Coriso-Mauerziegel, deren Herzstück die mineralische Dämmstofffüllung ist. Es entstand ein Ziegelwandaufbau von nur 36,5 Zentimetern – und damit deutlich weniger als die bei dem Projekt ursprünglich geplante Holzbauweise mit 49,5 Zentimetern Gesamtwanddicke. Die Einsparung brachte bei dem Wohnkomplex mit insgesamt 6.770 Quadratmetern Wandfläche einen Zugewinn von rund 260 Quadratmetern, die bewohnt und vermietet werden können – für unter zwölf Euro pro Quadratmeter. Ein Beispiel für die Kombination aus hohem Vorfertigungsgrad, Fensterintegration und durchdachter Lüftungs- sowie Verschattungstechnik liefert auch eine Referenzbaustelle in Neuburg an der Donau: Dort wurden fünf Geschosse mit Ziegelfertigteilen inklusive bereits montierter Fenster und integrierter Verschattungs- sowie Lüftungslösungen in nur sechs Wochen gestellt – und damit noch einmal deutlich schneller als beim Projekt Werneuchen.

Klare Formgebung

Ziegel-Fertigteilwände von Leipfinger-Bader lassen sich zudem nach Belieben modular erweitern. Auch können schon werkseitig etwa Rollladenkästen mit eingebettetem dezentralem Lüftungssystem inklusive Wärmerückgewinnung integriert werden. Der Clou: Das Lüftungssystem ist von außen gänzlich unsichtbar und erfüllt damit den architektonischen Anspruch an eine klare Formgebung. Es sorgt zuverlässig für den Aufbau eines Lüftungskreislaufs mit Zu- und Abluft. Das System ist besonders einfach, dabei aber leistungsstark und eignet sich so auch für größere Räumlichkeiten. Zudem arbeitet der Lüftermotor äußerst geräuscharm und erweist sich als sehr sparsam.

Effizienz und Qualität für die Zukunft der Bauwirtschaft

Die serielle Bauweise mit Ziegel-Wandelementen ist weit mehr als eine technische Innovation – sie markiert einen Wendepunkt in der Bauwirtschaft. Indem sie die Herausforderungen des Fachkräftemangels mit verkürzten Bauzeiten und hoher Effizienz adressiert, schafft sie die Grundlage für eine nachhaltige und wirtschaftliche Zukunft des Bauens. Mit ihrer Kombination aus Qualität, Langlebigkeit und Ressourcenschonung setzt sie neue Maßstäbe und zeigt, wie modernes Bauen den Anforderungen der Zeit gerecht werden kann. 

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Für Presse: Pressekontakt Caterina Bader, CMO bei Leipfinger-Bader.

Caterina Bader
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