Keramikfassade für Inklusionssporthalle in Dresden
TONALITY® Keramikfassade für Inklusionssporthalle in Dresden
TONALITY® schafft langlebige Architektur für inspirierende Lernorte
Dank der TONALITY®-Keramikfassade setzt die neue Sporthalle der Albert-Schweitzer-Schule in Dresden ein architektonisches Zeichen für kindgerechtes nachhaltiges Bauen. Die horizontal angeordneten Keramikelemente greifen natürliche Grüntöne auf und erzeugen eine einladende, lernfördernde Umgebung für Kinder und Jugendliche mit besonderem Förderbedarf. Gleichzeitig erfüllt die Fassade alle Anforderungen an den modernen Schulbau: Sie ist wartungsfrei, ballwurfsicher, widerstandsfähig gegen Vandalismus und dauerhaft gepflegt dank integriertem Graffitischutz. Die Montage der vorgehängten hinterlüfteten Fassade erfolgte zeitsparend mit nur zwei Haltepunkten – ganz ohne die sonst übliche Raster-Unterkonstruktion. Das Projekt zeigt, wie sich architektonischer Anspruch mit kommunalem Nutzwert verbinden lässt.
Die sächsische Landeshauptstadt Dresden errichtete für die Albert-Schweitzer-Schule in Prohlis eine zeitgemäße Einfeld-Sporthalle mit angeschlossenem Mehrzweckraum. Das neue Gebäude bietet nicht nur hervorragende Bedingungen für den Sportunterricht von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Förderbedarf, sondern ist auch vielseitig nutzbar: Eine flexible Trennwand ermöglicht Einzel- und Gruppennutzung. Mit großzügigem Foyer und offenem Zugang wird die Sporthalle zu einem lebendigen Ort der Begegnung – über den Schulalltag hinaus. Das Tragwerk und die Haupträume wurden dabei in Holzbauweise realisiert, die Nebenbereiche in Massivkonstruktion. Vorgefertigte Beton- und Holzelemente ermöglichten einen effizienten Bauablauf und reduzierten Ressourcen- sowie CO₂-Verbrauch. Insgesamt investierte die Stadt rund 7,4 Millionen Euro, davon rund 2,7 Millionen aus Fördermitteln des Freistaats Sachsen.
Robust im Schulalltag: Schutz vor Vandalismus und Graffiti
Die Fassadenplanung erfolgte durch das Architekturbüro meyer-bassin und Partner freie architekten. Für kommunale Gebäude wie Schulen oder Sporthallen ist die Wahl eines widerstandsfähigen Fassadenmaterials besonders wichtig. Die TONALITY®-Keramikfassade schützt nicht nur vor Graffiti und Vandalismus, sondern bleibt auch bei starker Beanspruchung dauerhaft ansprechend – ein echter Gewinn für kommunale Gebäude mit hoher Nutzung. Während Faserzementflächen unter intensiver Nutzung häufig sichtbare Spuren wie Kratzer oder Farbveränderungen zeigen, bleibt TONALITY®-Keramik dauerhaft ansprechend – auch ohne Nachbearbeitung. Möglich machen dies die hohe Scherbendichte und das spezielle Herstellungsverfahren der TONALITY®-Keramik.
Langfristig gepflegte Fassade ohne Wartungsaufwand – ein Leben lang
Im Schulbau ist Graffitischutz ein zentrales Anliegen, da Fassaden häufig von Schmierereien betroffen sind. Die TONALITY®-Keramikfassaden macht Schluss mit aufwendiger Nachbearbeitung: Der integrierte Graffitischutz wird beim Brand dauerhaft in die Oberfläche eingebracht – ganz ohne Zusatzbeschichtung. Anders als bei nachträglich aufgebrachten Schutzschichten, die regelmäßig erneuert werden müssen und zu Farbunterschieden führen können, ist der TONALITY®-Graffitischutz in der Oberfläche verankert – dauerhaft wirksam, farbstabil und wartungsfrei. Graffiti oder Filzstiftspuren lassen sich mit handelsüblichen Reinigungsmitteln einfach und rückstandslos entfernen, ohne die Oberfläche oder die Farbbrillanz der Keramik zu beeinträchtigen. Für Schulen bedeutet das: dauerhaft gepflegte, ansprechende Fassaden – ohne wiederkehrenden Wartungsaufwand und ohne optische Kompromisse.
Funktion trifft Design mit Farbvielfalt als Orientierungshilfe
Die Architekten wünschten sich für dieses besondere Projekt eine naturnahe Farbigkeit. Die Auswahl der Nuancen erfolgte zügig, da die Planer bereits in dem umfassenden TONALITY®-Hauptkatalog ihre Favoriten entdeckten. Es lässt sich jedoch auch jeder andere Farbton auf individuellen Wunsch realisieren. Möglich sind dabei Farbentwicklungen nach NCS in verschiedenen Glanzgraden von matt bis hochglänzend. Bereits über 50 verschiedene grüne Farbapplikationen hat TONALITY® bereits realisiert. Die Wahl fiel in Dresden auf vier verschiedene Grüntöne mit glatter, matter Oberfläche. Herausforderung bei der Verlegung: Das vom Architekten vorher exakt definierte Farbraster musste eins zu eins umgesetzt werden. Die horizontalen Linien der Keramik schaffen Ruhe, Struktur und eine angenehme Maßstäblichkeit – besonders im Kontext des kindgerechten Bauens. Sie wurden in unterschiedlichen Farbabständen angeordnet, was der Fassade eine lebendige Optik verleiht. Wäre die Farbanordnung einem immer gleichen Ablauf gefolgt, hätte die Gefahr eines monotonen Erscheinungsbilds bestanden. Die TONALITY®-Fassade bringt mit ihrer naturnahen Farbgestaltung nicht nur Lebendigkeit ins Quartier, sondern stärkt auch das nachhaltige Schulkonzept. Sie erleichtert die Orientierung, stärkt die Identifikation am Standort und macht die Sporthalle im Quartier gut erkennbar. Die unterschiedlichen Farbtöne und die farbenfrohe Gestaltung machen Vielfalt sichtbar – ein visuelles Zeichen für Offenheit, Inklusion und Gemeinschaft.
Effizient geplant und schnell montiert
Für die rund 400 Quadratmeter große Fassade kam das TONALITY® Basisagraffensystem (BAS) für die 26 Millimeter starke Keramik zum Einsatz. Die werkseitig zugeschnittenen Platten wurden mit nur zwei Haltepunkten montiert. Das ermöglichte eine zügige Umsetzung ohne klassische Unterkonstruktion im Raster. Das Tonality-System erlaubt eine zeitsparende Montage mit nur zwei vertikal verlaufenden Aluminium-Haltepunkten – ganz ohne klassische Raster-Unterkonstruktion. Dabei rasten sie oben in spezielle Halterungen ein, während sie unten beweglich gelagert sind. So kann jede Platte spannungsfrei arbeiten und Temperaturdehnungen werden schadlos aufgenommen. Die durchlaufende vertikale Fuge sorgt für ein einheitliches, lineares Fugenbild und ist zugleich Teil des Hinterlüftungssystems. Eine klassische Unterkonstruktion im festen Rastermaß ist bei diesem System nicht erforderlich. So wird wirtschaftliches Bauen deutlich erleichtert. Für Standardgebäude ohne besondere Anforderungen ist das 26er BAS-System daher eine effiziente und kostengünstige Lösung.
Die TONALITY®-Fassade vereint gestalterische Freiheit, dauerhafte Sauberkeit und hohe Widerstandsfähigkeit. Damit ermöglicht sie Kommunen eine wirtschaftliche und nachhaltige Umsetzung ihrer Bauprojekte mit klarem Fokus sowohl auf Funktionalität als auch architektonische Qualität.
Bautafel
- Bauvorhaben: Ersatzneubau der Sporthalle des Förderzentrums „Albert Schweitzer“, Schule mit dem Förderschwerpunkt Lernen, Georg-Palitzsch-Straße 42, Dresden-Prohlis
- Bauherr: Landeshauptstadt Dresden, Dresden
Architektur: meyer-bassin und Partner freie architekten bda PartGmbB, Dresden - Fassadenbau: Weimert Bedachungen Döbeln GmbH, Döbeln
- Fassade: Leipfinger-Bader, Vatersdorf (TONALITY®)
- Bauzeit gesamt: Frühjahr 2022 bis Anfang 2025
- Bauzeit Fassade: 2023 bis 2024
Pressebilder Vorschau
Pressekontakt
Caterina Bader
CMO
Leipfinger-Bader GmbH
Ziegeleistraße 15
84172 Vatersdorf
Tel.: 08762 / 733 – 153
Fax: 08762 / 733 – 110
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